... we live the passion
... we live the passion

Oktober 2015

Abgetastet – C&R Lüge oder Einstellungssache

Vor ein paar Jahren habe ich für die Cats illustrated, die damals noch als Wendemagazin, zusammen mit der CHM erschienen ist, einen Bericht zum Thema Catch &  Release geschrieben. Ich habe dabei die Thematik recht umfassend beleuchtet und es wurden grundlegende Überlegungen angestellt, die auch die Gesetzeslage, die Vereinspolitik und das Vorgehen der Verbände in Deutschland mit einbezogen. Außerdem habe ich meinen Blick auf das benachbarte Ausland gerichtet und die dortige Situation geschildert.

Auf diesen Bericht bekam ich damals sehr große, meist positive Resonanz und er wurde mit großem Interesse gelesen, was mir zeigt, dass dieses Thema sehr interessant für euch zu sein scheint. Na klar, man liest es ja ständig und überall. C&R gehört zum guten Ton der modernen Anglerschaft. Wer es praktiziert und das auch öffentlich kund tut, wird gelobt und er steht in einer Reihe mit den „Guten“. Wer aber einen Fisch, egal welcher Art tötet, um ihn lecker zuzubereiten, um ihn dann mit seinen Lieben zu verzehren, wird beschimpft. weiterlesen

Einsteigertipps – Die Stockmontage

Wenn Ihr diese Zeilen lest, hat uns der Sommer fest im Griff. Lange Tage, kurze Nächte. Die Hitze ist allgegenwärtig und treibt die Wassertemperaturen in die Höhe. Am Ufer sitzend kann man in der Dämmerung und in den frühen Morgenstunden vermehrte Aktivität in den flachen Bereichen der verschiedenen Gewässer beobachten. Kleinfische spritzen förmlich durch die Gegend, auf der Flucht vor den Raubfischen, die ihnen selbst in sehr geringen Wassertiefen nachstellen. Auch der Wels besucht diese seichten Abschnitte auf der Suche nach Nahrung. Eine gleichermaßen simple wie effektive Methode, um die Silure dabei an den Haken zu bekommen, ist die Stockmontage, wie sie Simon Reimann auch in seinem Bericht über kleine Köderfische beschreibt. Diese Montage möchte ich Euch in dieser Ausgabe unserer „Anfängertipps“ näher erklären, damit auch Ihr bald Euren ersten Flachwasserwels in Händen halten könnt.

Wann gehe ich am Stock?

Die Stockmontage eignet sich, wie bereits erwähnt, hervorragend, um flache Gewässerbereiche zu beangeln. Dabei ähnelt sie der Bojen-Montage sehr. Einziger Unterschied ist der Fixpunkt. An Stelle der Boje, des Bojenseils, das bis zum Grund führt und dem Gewicht, das zur Verankerung dient, benötigen wir lediglich einen einfachen Stock, den wir in den Gewässergrund rammen, um später daran unseren Ausleger zu fixieren. weiterlesen

Abgetastet – Gedanken zum Anleinen

Es gibt wohl nur wenige Themen, die in den Reihen der Welsangler einen derartigen Meinungskontrast hervorrufen, wie die Frage nach dem Anleinen gefangener Fische. Während das Stringern mittels Wallerseil von einem Teil der Angler als Möglichkeit genutzt wird, um die Fische nach dem Fang wieder zu Kräften kommen zu lassen und sie für eine anstehende Fotosession zu hältern, echauffieren sich andere Teile der „Siluristen“ über derartige Praktiken und stellen sogar die gesunde Grundeinstellung derer in Frage, bei denen nach einer erfolgreichen Nacht ein Seil ins Wasser führt…

Gerne genannte Argumente der Seil-Gegner sind …

die unnötig langen Stressphasen, die man den Welsen beim Hältern am Seil beschert und die physischen Schäden, die die Welse durch den Prozess davontragen. Unterlegt wird das Ganze meist mit dem Vorwurf, die beschuldigten Personengruppen würden dies aus reiner „Fotogeilheit“ tun.

weiterlesen